Laserschneiden CNC Fräsen Gravieren Digitaldruck Siebdruck Lackieren
Sie sind hier: Startseite Unternehmen 25 Jahre Historie

Historie

1989: Gründungsgeschichte

Den Grundbaustein der Firstlaser GmbH wurde von Rudolf Mundinus gelegt. 1989 gründete er die Firma "Rudolf Mundinus Holz + Technik" in der Reichenbachsraße, Lüneburg. Die Idee dazu entstand aus einer Nachfrage nach kleinen VW Holzautos. Da die Qualität der Kanten Herrn Mundinus so sehr beeindruckte, wagte er de Schritt und kaufte eine Laserschneidanlage. So wurden insgesamt 300 m² Produktionsflächen gemietet. In einem Raum von ca. 100 m² in der Reichenbachstr. 2 wurde die erste Laserschneidanlage aufgestellt.

Der Schwerpunkt des Unternehmens lag damals im Laserschneiden von Holz sowie der Produktion und Vertrieb von bedruckten Werbefiguren und Fotofiguren aus Holz. In der Goserburgstraße 41 wurden in einer 200 m² großen Halle die Holzzuschnitte gefertigt, die anschließend zu der Reichenbachstrasse zum Laserschneiden gebracht wurden. Der Anlagenpark beinhaltete bislang noch eine manuelle Siebdruckanlage und eine Gießanlage.

Herr Mundinus startete sein Geschäft alleine, doch noch im gleichen Jahr stellte er drei weitere Mitarbeiter ein. Darunter auch den derzeitigen geschäftsführenden Gesellschafter Wilhelm Schöner.

1991: Firmenkauf

Die Nachfrage nach gelaserten Werkstücke aus Holz war da. Es wurden Herzen, Sterne, Vögel und Tannenbäume oder Weihnachtskränze für Nurminen hergestellt. Aber auch eine große Auflage an Watschelenten und Butler für renommierte Marken wie Meister Propper oder Burger King brachten das Unternehmen weiter nach vorne.

Der Standort in der Reichenbachstr. 2 wurde aufgegeben und 1991 in ein 1500 m² großes Gebäude in der Goseburgstr. 41 investiert. Der Anlagenpark wurde um eine größere Laserschneidanlage erweitert. Diese Anlage wurde angeschafft um Acrylglas zu schneiden. Das waren die Anfänge der Acrylglasverarbeitung. Ebenso wurde in eine Plattensäge und einen Breitbandschleifer von 45 cm investiert.

Auch der Bedarf an Mitarbeitern stieg. So wurden für den Siebdruck Alexander Wede, für den Plattenzuschnitt Heinrich Gensch und für die Montage Fritz Kleinke sowie für das Büro Nicole Bauch geboren Witte eingestellt. Auch am Laser wurde das Team um Rudolf Heck erweitert.

1993: Umstrukturierung

1993 wurde eine weitere Laseranlage und damit die dritte angeschafft. Wilhelm Schöner war mehr im Büro tätig, da immer mehr Programme gezeichnet werden mussten. Auch kam Clemens Rick als Zeichner und Kundenbetreuer hinzu. An den Laseranlagen waren Nicolai und Rudolf Heck tätig. In der Montage wurde Alexander Keibel eingestellt.

2002: Neuer Inhaber

Nachdem Rudolf Mundinus und Wilhelm Schöner schon seit über 10 Jahren gemeinsam viele Projekte realisiert hatten, trat Herr Mundinus 2002 die Firma an Herrn Schöner ab. Es wurde gleichzeitig auf 2D Holz und Laser GmbH umfirmiert und eine GmbH gegründet.

Aufgrund der Wirtschaftskriese 2002 stand es kritisch um die Existenz der Firma und es wurden viele Kürzungen gemacht sowie einige Mitarbeiter entlassen. Das Portofolio der Firma bestand nun aus Zuschnitten, Schleifen, Siebdruck, Lackieren, Kaschieren, Laserschneiden und Gravieren.

2005: Erweiterung des Anlagenparks und der Vertriebswege

Etwa um das Jahr 2005 wurden bereits viele Investitionen in neue Maschinen getätigt. So wurde das Lager aus Platzgründen mit Maschinen bestückt wie einer Formatkreissäge für große Platten, einem neuen 90 cm Breitbandschleifer und einer neuen Plattensäge, einer Doppelgehrungssäge und einem programmierbaren Rahmentacker sowie einer CNC Fräse mit einer Fläche von 3000 x 1500 mm. Auch ein Bohrautomat und eine Tischfräse und Oberfräsen wurden angeschafft. Eine Thermotransferpresse und eine zweite Siebdruckanlage wurden im Pack- und Siebdruckraum hinzugefügt.

Im gleichen Jahr wurde der Shop www.kreidetafel.de von Andreas Schöner aufgebaut, da die Internetseite www.holz-und-laser.de, die schon zwei Jahre zuvor aufgebaut wurde, großes Interesse fand.

2006: Neuer Geschäftsführer und Gesellschafter

Die Auftragslage floriert wieder und die Büroarbeit stapelt sich. Der in der Produktion tätige Schwiegersohn von Wilhelm Schöner namens Sergei Schöner wurde zweiter Geschäftsführer und leitet bis heute die Produktion und die Abläufe im Betrieb.

Am gleichen Tag wurden die beiden Töchter Lilli Schöner und Helene Schöner als Gesellschafterinnen in das Handelsregister eingetragen. Es wurden auch Investitionen in einen großformatigen Digitaldrucker und eine 4 KW starke Laserquelle von Trumpf investiert.

2007: Qualifizierte Mitarbeiter

Etwa Ende 2006 und Anfang 2007 wurde das Team um drei weitere Mitarbeiter erweitert. Zum einen die schon als Gesellschafterin eingetragene und studierte Betriebswirtin Lilli Neb geb. Schöner und ihr Mann sowie studierte Medizintechniker Alexander Neb.

Die Abteilung Montage und Verpacken führte bereits seit 2002 Elsa Schöner und bekam durch Ihre Tochter und Gesellschafterin Helene Schöner tatkräftige Verstärkung.

2012- 2013: Der Bau des neuen Betriebsgebäude

Der 10 Jahres Vertrag für Miete und Pacht ging im Jahr 2012 zu Ende und der Mangel an Platz machten es notwendig in neue Betriebskapazitäten zu investieren. Das Grundstück umfasst nun 5500 m² und 3250 m² Produktionsfläche.

Der Bau begann im März 2012 und war Anfang Oktober bezugsfertig. Anfang November 2012 war der zweiwöchige Umzug in die neuen Produktionshallen vollzogen. Die Produktion wurde so gut es ging sofort wieder aufgenommen. Es wurde nicht nur in ein neues Betriebsgebäude investiert, sondern in einige neue Anlagen und Technik.

Der steigende Energiebedarf wird nun über eine Photovoltaikanlage versorgt, die 240 KW Peak produziert. Das gesamte Dach wurde von einer jungen aufstrebenden Firma mit Modulen ausgelegt. Mehr Infos unter www.sonnenschmied.de. Das Arbeitsklima wird durch eine vollflächige Fußbodenheizung verbessert und eine neue 4,5 Tonnen schwere Rauchabsaugung macht das Arbeiten an den nun bereits 5 Laserschneidanlagen angenehmer. Zugleich wird der Rauch gewaschen wodurch weniger schädlicher Rauch nach aussen befördert wird. Die Laseranlagen bekamen auch modernisierte Kühlaggregate, die weniger Strom verbrauchen.

Auch das Lager wurde um 84 Stellplätze für Plattenware durch Kragarmregalen und um 130 Europalttenplätze erweitert. Die eigene Tischlerei bekam ein Kragarmregal für Leistenware und eine Rahmenpresse. Die Lackiererei wurde um eine neue Absaugung und Lakierkabine erweitert. Die Gasgabelstapler wurden gegen einen neuen 3,5 T Elektrostapler von Still und einer 1,2 T Elektroameise von Linde ersetzt.

Der EDV Bereich wurde auf den neuesten Stand gebracht durch Win7 und einem neuen Server sowie einem neuen Warenwirtschaftssystem und dazu passendem Onlineshopsoftware. Das Büroteam umfasst nun 6 Mitarbeiter, darunter der studierte Wirtschafsinformatiker und Gesellschafter Andreas Schöner und die gelernte Grafikdesignerin Corinna Mundinus.

Die Prodktion besteht derzeit aus 10 Mitarbeitern. Darunter der seit 2009 beschäftigte Sergej Schiller und seit 2013 zum Vorarbeiter für die Produktion befördert wurde.

2013: Das erste Jahr am neuen Standort

Auch in diesem Jahr gingen die Investitionen stetig weiter. Nicht nur neue Mitarbeiter kamen hinzu, sondern auch Maschinen, Lageraustattung und ein neuer Onlineshop.

Mitarbeiter: Im Warenausgang mussten wir unseren Verpacker entlassen und haben einen neuen eingestellt. Hinzu kam ein Tischler, der unsere Tischlerei fest im Griff hat und ein Maschinenführer an der Plattensäge, der auch gleichzeitig unser Lager führt und gewissenhaft pflegt. Damit sind wir derzeit 17 Mitarbeiter.

Investitionen: Der Bedarf nach einer Konfektionierungsanlage war groß und wurde gedeckt. Die Maschine von Amtec (Sondernanfertigung) kann bis 60 x 90 x 18 cm große Teile in Folie einschlagen und anschließend im Schrumpftunnel verschweißen. Zudem wurde unsere Tischlerei um einen Kantenanleimer von Brandt KDF 660c erweitert. Damit fahren wir nun Kanten an unsere Kreidetafeln an um noch mehr Wetterfestigkeit, Stoßunempfindlichkeit und Qualität zu erreichen. Es können Kanten bis 12 mm Echtholz angeleimt werden mit bis zu einer Höhe von 60 mm und allen modernen Aggregaten wie Eckenkopieren, Fügefräsen, Radiusfräsen etc.. Des Weiteren ist die Acrylglasbiegemaschine erweitert worden und kann nun 2 Meter lange Werkstücke an 2 Stellen gleichzeitig oben und unten erwärmen. Im Lager sind 30 neue Acrylglasstellplätze hinzugekommen. Damit ist der Platz im neuen Lager voll ausgeschöpft.

Online: In Jahr 2013 rückte das Onlinegeschäft mehr in den Vordergrund. Der Shop Kreidetafel.de legte im Jahr 2013 um fast 100% an Umsatz zu. Im Juli 2013 entstand der neue Onlineshop www.expresszuschnitt.de, der innerhalb kürzester Zeit knapp 15% unseres Gesamtumsatzes erzielt. Wir bieten dort Zuschnitte aus unseren Materialien, die wir auf Lager führen direkt online nach Maß an und liefern innerhalb kürzester Zeit. Das Konzept kommt an.

2014: Stetiger Zuwachs

Online: Der Onlineshop Expresszuschnitt.de ist mit einem starken Wachstum immer mehr in den Vordergrund gerückt. Es wurde viel in Design und Usability als auch in die Erstellung eines Zuschnitt und Verpackungsteams investiert. Das Sortmient wurde stetig erweitert und der Konfigurator verbessert.

Mitarbeiter: Ein starker Zuwachs erfolgte in den Bereichen Zuschnitt und Verpackung. Die Anzahl stieg zu Ende des Jahres auf etwa 23 Mitarbeiter. Darunter kamen auch neue Kollegen in dem Laser- und Druckbereich.

Investitionen: Durch die Insolvenz eines Nachbarn kauften wir die uns gegenüberliegende Halle samt Grundstück und erweiterten unsere Lagerfläche um 750m² auf etwa 1500m². Die größte Laseranlage wurde komplett durch ein Retrofitting überholt. Software, Antriebe, Motoren und Streuerung wurden auf den neuesten Stand gebracht.

Der Kundensupport wurde von Helene Schöner übernommen und weiter ausgebaut sowie der Markt auf Amazon wurde erschlossen. Lilli Schöner fing im September wieder an zu arbeiten, nachdem sie einige Jahre im Mutterschaftsurlaub war. Sie führt mit Corinna Schöner geb. Mundinus die Bastelabteilung. Auch die Produktionsleitung hat gewechselt und wird nun von dem Tischlermeister Andreas Beduhn geführt.

2015: Automatisierung

Durch die hohe Nachfrage an Zuschnitten und dem damit verbundenen hohen Personaleinsatz von knapp 10 Mitarbeitern in der Produktion nur für Expresszuschnitte, war der Bedarf an effizienteren Anlagen groß. Anfang des Jahres sammelten wir Informationen über entsprechende Anlagen und bestellten im April ein vollautomatisiertes Plattenlager mit Säge. Zeitgleich stieg der Bedarf an ein Bearbeitungszentrum, welches wir im Juli bestellten. Das Plattenlager bedient die Säge und das 5 Achs Bearbeitungszentrum mit Kantenanleimaggregat für runde Plattenformen.

Die Anzahl der Mitarbeiter stieg auf etwa 30. Es sind im Büro ein technischer Fachwirt (Chris Reese) für den Kundensupport, ein Online Marketing Manager (Steven Sperling) und ein Programmierer (Johannes Benjamin Pleyer) für den Zuschnittkonfigurator hinzugekommen. In der Produktion wurde der Bereich an der Säge und in der Verpackung auf die zweite Schicht mit 4 Mitarbeitern erweitert.

2016: Produkterweiterung und Ausbau des Onlinekonfigurators

Online: Es wurde stetig an der Produkterweiterung für den Zuschnittshop gearbeitet. Zudem kamen viele neue Funktionen hinzu. Darunter die freie Positionierung von Ausschnitten und Bohrungen sowie die Auswahl vieler Formen statt nur der rechteckigen Zuschnitte. Auch die Portalfräse und die Laseranlagen wurden mit eingebunden. Zum Dezember 2016 kamen sogar Dekorspanplatten und die Funktion der Kantenanleimung online hinzu. Durch die starke Positionierung bei Google sind wir Marktführer für PLEXIGLAS® und Acrylglaszuschnitte online geworden.

Büro: Im April 2016 verließ uns der Online Marketing Manager zwecks Studium. Zum Herbst stellten wir zwei weitere Mitarbeiter (Nicola Urbschat und Eike Lau) im Kundensupport ein. Herr Chris Reese übernahm die Sonderprojektierung und das Key Account Management.

Produktion: Anfang 2016 waren bereits zwei volle Schichten mit dem neuen Lager-Säge-System erreicht. Zum April wurde die dritte Schicht im Zuschnitt und der Verpackung voll ausgefahren. Kapazitäten sind nur noch am Wochenende in Reserve. In der Verpackung, an dem Laser und dem Bearbeitungszentrum wurden Mitarbeiter eingestellt. Der über 30 Jahre alte Gravurlaser von Wegmann Baasel ist kaputt gegangen und im Dezember kam ein neuer Gravurlaser mit den neuesten Funktionen. Durch das Bildbearbeitungsprogramm können wir nur auch Bilder auf Holz und Acrylglas in Minutenschnell gravieren. Der Gravurlaser soll 2017 online angebunden werden. Weiterhin automatisiert Herr Neb die Produktion und führte ein Programm zur Leistungsüberwachung in der Verpackung ein. Das Ziel ist die Rückmeldung aller Stationen per Scan.

Die Anzahl der Mitarbeiter wuchs auf 37 an und der Umsatz verdoppelte sich fast gegenüber dem Vorjahr und vervierfachte sich seit 2013.